Archerytag


Was ist Archerytag?


Archerytag ist wie Völkerball nur das man anstatt mit einem Ball, versucht  das andere Team mit Pfeil und Bogen zu besiegen.

Als Erfinder der Sportart gilt John Jackson, ein australischer Inhaber mehrerer Bogensportfirmen. Als er 2011 an einem anderen Produkt tüftelte, hatte er die Idee Pfeilspitzen mit einer Polsterung auszustatten - die Idee des Archerytag war geboren. Der Grundgedanke Pfeile zu polstern, um so im Spiel damit aufeinander zu schießen ohne sich zu verletzen, ist ansich jedoch schon älter und stammt aus dem Larp (Live Action Roleplay). Hier wollten die Spieler neben gepolsterten Nahkampfwaffen auch Schusswaffen wie Bogen und Armbrust einsetzen. Aus den zu Beginn selbstgebastelten Geschossen entwickelten sich professionelle Produkte, die inzwischen in unzähligen LARP-Shops verkauft werden.

Archerytag - Spielregeln


Es gibt verschiedene Regelwerke und Variationen, welche sich wie bei jeder neuen Sportart ständig weiterentwickeln. Da wir die Regeln sicherlich auch immer wieder anpassen werden (z.B. variable Mannschaftsgrößen), wir im Folgenden nur das Grundprinzip erläutert:
Ziel des Spiels ist es die meisten Punkte zu erzielen. Das Spiel endet sobald entweder ein Team keine Spieler mehr auf dem Feld hat, ein Team es schafft alle Punkte aus der Punktescheibe des gegnerischen Teams zu schießen, oder die Zeit abgelaufen ist. Dementsprechend gewinnt das Team welches es schafft:

·         Alle Gegner zu treffen,

·         alle Punkte aus der Punktescheibe zu treffen,

·         oder nach Ablauf der Zeit die meisten Punkte zu erzielen.


Archerytag - Die Ausrüstung


BOGEN
Unsere Kompositbögen sind gleichermaßen für Rechts- und Linkshänder geeignet. Das Zuggewicht haben wir so gewählt, dass auch Jugendliche und Mädls den Bogen bequem über einen längeren Zeitraum spannen können. So kann man Pfeilen ausweichen oder sie sogar fangen!
Gleichzeitig braucht ihr dadurch keinen Unterarmschutz. Bei falschem Stand kann es passieren, dass die Bogensehne beim Abschießen den Unterarm streift. Das ist unangenehm, führt aber im schlimmsten Fall zu einem blauen Fleck. Aus diesem Grund bieten wir euch an, trotzdem einen Unterarmschutz zu tragen.

PFEILE
Das Einzige, was bei uns über den Spaß geht ist natürlich die Sicherheit aller Spieler. Wir verwenden daher nur Pfeile mit original IDV-Sicherheitskopf. Hier wurde bei der Entwicklung auf maximale Sicherheit gesetzt. (Genaueres könnt Ihr auf der Seite des Herstellers nachlesen.) Der Schaft ist mit Kunsstoff überzogen, damit man sich nicht an herausstehenden Glasfiberfasern verletzt, die entstehen, wenn z.B. jemand auf den Pfeil steigt und dieser anbricht.

SCHUTZBEKLEIDUNG
Zwar ist unsere Ausrüstung so ausgewählt, dass ihr bis auf blauen Flecken nichts zu befürchten habt, trotzdem bleiben - wie in jedem Sport, wo etwas durch die Gegend fliegt - die ungewollten (laut Spielregeln verbotenen!) Kopf bzw. Gesichtstreffer. Und auch wenn diese meist keine Verletzungen verursachen, kann ein Treffer sehr unangenehm sein. Eine Schutzmaske ist daher Pflicht! Unterarmschutz bieten wir an, dieser ist jedoch keine Pflicht.

ARCHERYTAG-SPIELFELD
Das Archerytag Spielfeld ist in drei Teile eingeteilt. Es gibt 2 Spielfelder auf denen sich jeweils ein Team befindet, sowie die “Safezone” in der Mitte zwischen den beiden Spielfeldern. Zu Beginn jeder Runde liegen die Bögen und die Pfeile in dieser Safezone. Die beiden Mannschaften starten an der Grundlinie ihres Spielfeldes. Bei Anpfiff rennen beide Teams in die Mitte und holen sich ihre Bögen, sowie die Pfeile und laufen dann in ihr Spielfeld. In jedem Spielfeld befinden sich je nach Spielerzahl einige Bubbleballs, hinter denen die Spieler in Deckung gehen können. An der Grenze zur Safezone befindet sich außerdem noch die Punktescheibe der Mannschaften.

 

FÜRWEN IST ARCHERYTAG GEEIGNET?
Archerytag ist ein kontaktloser Sport, daher können problemlos verschiedene Alters- , Gewichts- und Konditionsklassen gemeinsam spielen. Unser Equipement haben wir so ausgewählt, dass auch Jugendliche sehr einfach damit umgehen können - familientauglich also! Wir empfehlen ein Mindestalter von 13 Jahren.

 

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